Vorliegendes Werk, eines Budgets von 648.982,00 €, wurde zu 75% von der Europäischen Kasse für die Kreisentwicklung (EKKE) und zu 25% von nationalen Einnahmen, in Rahmen des Unternehmensprogramms „Gemeinschaft der Information“ des dritten (C’) Gemeindekonvergierungspakets (KKP) mitfinanziert.

BOTSCHAFT DES GENERALSTAATSKOMMISSARS DER VERWALTUNGSGERICHTE

Das Informatiksystem des Verwaltungslandgerichts Athen, des größten Gerichts des Staates, wurde installiert und in Betrieb genommen.

Willkommen nun in dieses Internettor, mit dem Wunsch, daß es produktiv, nützlich und erfolgreich ist.

Dieses Tor ist ein Werkzeug, das sachdienlich in der Informierung der Rechtsbeistände, aber auch allen Interessenten helfen wird, indem es drastisch die Beforderung und den Besuch der Behörden des Verwaltungslandgerichts vermindern wird.

Als ich nun, in einem relativ vorgeschrittenen Alter, Kontakt mit der Informatik und dem Internet für meine, hauptsächlich, Gerichtsnotwendigkeiten, aufgenommen hatte und indem ich nach und nach ihrer riesigen Möglichkeiten entdeckte, war ich der Meinung, daß es sich um ein Wunder handelt, was auch in der Tat ist.

Unter der Benutzung dieses Systems können Sie, außer den Anderen, auch über die Betriebsordnung des Verwaltungslandgerichts, über seine Organigramme und Gerichtsfunktionäre, die ihm dienen, über die Rechtsspruchsberichte des Gerichts, über die Bücher, worüber seiner Bücherei verfügt, über verschiedene Bekanntmachungen, aber auch hauptsächlich über die Beiwohnung der Sache, vom Zeitpunkt ihrer Einreichung bis zur Verkündung der entsprechenden Urteile informiert werden.

In entsprechend kurzen Zeitraum wird das entsprechende System des Verwaltungsoberlandesgerichts Athen vervollständigt und in Betrieb genommen werden. Von dieser meiner Stelle möchte ich mich bei den jenigen Bedanken und ihnen gratulieren, die sich damit beschäftigten, damit dieses Werk fertiggestellt wird. Indem ich den Wunsch zum Ausdruck bringe, daß die EDV in allen Verwaltungsgerichten des Staates erweitert wird.

Athen, den 27. April 2007

BOTSCHAFT DES VORSITZENDEN DES DREIMITGLIEDERAUSSCHUSSES DER LEITUNG DES VERWALTUNGSLANDGERICHTS ATHEN

Die Installierung des modernisierten Informatiksystems des Verwaltungslandgerichts Athen wird, nach einem glücklichen zeitlichen Zufall, in den Tagen meiner Amtszeit, als Vorsitzender des Dreimitgliederausschusses der Leitung des Gerichts verwirklicht. Diese Tatsache bereitet mir besondere Freude.

In unseren Tagen ändern die Informatik und die neuen Technologien die Kommunikationen, die Lebens- und Denkweise der Menschen radikal. Indem sie überall anwesend sind, dringen sie in die Organisation der geistigen Arbeit der Richter ein und sie ermöglichen den sofortigen Zugangs in allen Quellen der juristischen Informierung.

Der planetarische Umlauf der juristischen Informierung erzeugt eine neue Weltsprache, die fähig ist alle Etagen des derzeitigen „juristischen Turms von Babel“ von Athen bis Luxemburg und Straßburg in Verbindung zu bringen. Es werden neue und interessante Aussichten für die Verwaltungsjustiz, mit der Verwertung der Informationen, die die Technologie der Informatik, im Verfahren der Rechtssprechung erteilt, eröffnet.

Die Computer verbreiten sicherlich eine neue Form der juristischen Bildung, eine neue Form von Schreiben und Lesen, die jedoch nicht im Stande ist alle jene geistige Notwendigkeiten zufrieden zu stellen, die von den Differenzen angestiftet werden, die von der Wirkung der derzeitigen multiarmigen Verwaltung erzeugt werden. Technischer Vorschritt bedeutet gleichwohl Normung und Homogenisierung. Der Computer als Kommunikationsmittel umfasst und setzt auch voraus die Definition des Menschen und somit die Definition des Richters. Die Realität ist, daß eine technische Kategorie und jede Technik der Übertragung die Realität des Menschen selbst, der Realität des Richters abändern kann, der über geistige Kraft verfügen muss. Was nun verständlich werden muss, ist, daß die neuen Methoden nicht erscheinen um die erprobten Methoden der geistigen Arbeit zu ersetzen oder zu verdrängen, sondern um sie zu bereichern. Schließlich möchte ich mich bei meinen Vorgängern, Vorsitzenden, aber auch bei den Diensthabenden oder versetzen Richtern, sowie auch bei den Gerichtsangestellten des Gerichts bedanken, die bis heute gearbeitet haben, damit das Verwaltungslandgericht Athen eine vollständige und moderne Technologie erlangt.

Athen, April 2007
STAVROS KARNEZIS